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Der „Alte Flecken“

Freudenbergs historischer Stadtkern –
ein Baudenkmal von internationaler Bedeutung.

Dicht an den Hang drängen sich die schwarz-weißen Fachwerkhäuser zu einem einzigartigen Stadtbild mit seiner weltbekannten Giebelparade. Mit einer Bilderbuch-Stadt wird der „Alte Flecken“ oft verglichen und ist damit beliebtes und begehrtes Fotomotiv bei Besuchern aus dem In- und Ausland. Romantische Fachwerkidylle bietet sich bei einem Bummel durch die schmalen Straßen und engen Gassen auf Schritt und Tritt.

Ort und Burg Freudenberg wurden 1389 erstmals urkundlich erwähnt. Die Verleihungsurkunde der Stadtrechte aus dem Jahr 1456 besagt, dass Freudenberg als „Flecken“ gegründet wurde; daher die Namensgebung für den historischen Stadtkern „Alter Flecken“. 1540 zerstörte ein Brand Burg und Burgmannssiedlung. Der Wiederaufbau der Burgmannshäuser wurde außerhalb des Burgberings in geraden Straßen und ebensolchen Hausgrundstücken angeordnet. So wurde der Stadtgrundriss festgelegt, der bis heute unverändert erhalten geblieben ist. Ein zweiter großer Brand verwüstete die Stadt erneut. Gefördert von Fürst Johann Moritz von Nassau-Siegen erfolgte der Wiederaufbau des Fleckens einheitlich auf den weitgehend unveränderten Grundrissen von 1540. Die Burg wurde nicht wieder aufgebaut.

Nach der Eintragung als Baudenkmal konnte durch eine in der Fachwelt vielbeachtete Altstadt-Sanierung Ende des 20. Jahrhunderts die alte Bausubstanz erhalten werden. So ist Freudenberg heute ein einzigartiges Beispiel einer ganz im Fachwerkstil errichteten Kleinstadt aus dem 17. Jahrhundert.

In Stadtführungen wird Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart vermittelt. Gruppentermine können beim Verein Freudenberg WIRKT gebucht werden.

Zusätzliche Informationen

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